Als Kin Ki Utsuri bezeichnet man einen gelben Utsuri mit platinfarbenem Untergrund. Sie entstammen einer Kreuzung zwischen einem Ogon und einem Ki Utsuri.
Als Kin Hi Utsuri bezeichnet man einen roten Utsuri mit platinfarbenem Untergrund. Sie sind das Ergebnis einer Kreuzung zwischen einem Ogon und einem Hi Utsuri.
Kin Showa sind das Ergebnis einer Verpaarung von Showa und Yamabuki Ogon. Sie besitzen keinen silberfarbenen Untergrund sondern einen goldfarbenen. Bei Kin Showa kommt das Metallicrot intensiver zur Geltung, Gin Showa besitzen nur ein Orangerot.
Die erste Bezeichnung Gin steht für den metallisch glänzenden, silberfarbenen Untergrund, während Showa die eigentliche Zeichnung beschreibt. Gin Showa sind das Ergebnis einer Kreuzung von Showa und Purachina Ogon. Bei der Auswahl guter Gin Showa ist nicht nur auf die Farbverteilung zu achten, sondern auch auf die Klarheit und gute Abgrenzung der Zeichnungselemente. Gute Gin Showa sind begehrt und schwer zu finden.
Als Gin Shiro Utsuri bezeichnet man einen weißen Utsuri mit platinfarbenem Untergrund. Diese Fische sind das Produkt einer Zucht mit Shiro Utsuri und Ogon.
Der Asagi ist die ursprünglichste aller KoiVarianten. Ihre dezente hellblaue bis dunkelblaue Rückenbeschuppung im Kontrast zur leuchtend roten Bauchpartie macht den Reiz dieser Variante aus. Bei den verschiedenen Asagi-Zuchtstämmen und -Blutlinien sollten Sie besonders auf eine gleichmäßige Perlung der möglichst dunkelblauen Schuppung achten. Des weiteren sollten die dunkelblauen Schuppen auf einer schneeweißen Unterhaut
angeordnet sein. Dies verstärkt die Ausdruckskraft der Netzzeichnung zusätzlich. Der Rotfärbung wird allgemein eine untergeordnete Rolle zugeschrieben. Sie kann auch völlig fehlen ohne daß dies einen Makel darstellt, wenn der Koi eine dunkle Netzzeichnung besitzt und diese einen eindrucksvollen Kontrast mit den weißen Flanken und dem Kopf des Fisches eingeht. Für den europäischen Geschmack sollte der Fisch die charakteristischen roten Flanken jedoch besitzen. Bei einer Koi-Ausstellung wollte man einen von mir importierten Asagi nicht zum Wettbewerb zulassen, da ihm die roten Flanken gänzlich fehlten. Das Benching Team glaubte nicht einmal, einen Asagi vor Augen zu haben. Der Aussteller des Koi wurde sehr unsicher und fragte mich, ob er den Fisch nicht lieber aus der Wertung streichen sollte, um sich nicht zu blamieren. Wir strichen diesen Fisch nicht, und so gewann er den ersten Platz in Asagi bis 35 cm.
Asagi mit einen cremeweißen Kopf sind sehr eindrucksvoll. Tiere mit schneeweißen Schädelplatten sind zur Zeit noch sehr selten. Der Kopf darf keine Shimis oder rote Sprenkel aufweisen. Die Wangenpartie kann, je nach der Größe des Flankenrots, eine rote Zeichnung aufweisen, welche sich sogar über die Lippen des Fischs erstrecken darf. Bei solchen Asagi mit sehr hohen Rotanteilen spricht man von Hi Asagi.
Das entscheidende Kriterium bleibt die blaue Perlung und eine gleichmäßig helle Schädelplatte. Bei sehr großen Exemplaren darf sich die Schädelplatte aufgrund der Größe grau färben, ohne daß dies den Wert mindert. Als herausragende Asagi Züchter sind z. B. Hosokai und Hoshino zu nennen.