Koi Koi Berichte Koiteich Gartenteich
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Für die Koihaltung ist ein Teich mit einer Mindesttiefe von 1,5 m Tiefe und einem Wasservolumen von mindestens 20 Kubikmeter erforderlich. Das Volumen der Filteranlage sollte 10% des Teichvolumens betragen und die Pumpe muß den Teichinhalt in 2 Stunden einmal durch die Filteranlage pumpen. Die Form des Teichs muß gewährleisten, daß sich das Wasser in einer ständigen Zirkulation befindet. Dies ist aus mehreren Gründen erforderlich. Einerseits werden hierdurch alle Bereiche des Teichs optimal mit sauerstoffhaltigem Wasser durchströmt. Andererseits können sich keine Abschnitte mit stagnierendem Wasser bilden in denen sich die Wasserqualität verschlechtert. Ein weiterer Vorteil einer leichten Wasserzirkulation ist darin zu sehen, daß der zu Boden sinkende Schmutz aus allen Teilen des Teichs zu den Bodenabläufen transportiert wird. Von den Bodenabläufen wird das Wasser vom Teichboden abgesaugt und über Rohrleitungen in das Filtersystem eingeleitet.
Auf eine Bauanleitung für einen Koiteich wird hier bewußt verzichtet. Solche Teiche sind ohnehin immer individuelle Anfertigungen, deren Größe, Form und Aufbau ganz wesentlich von der sie umgebenden Gartenlandschaft mitgeprägt werden. Da ein solcher Teich darüber hinaus immer mit Kosten von mehreren hundert bis mehreren tausend Mark verbunden ist (je nach Eigenleistung), sollte man sich vor einem solchen Bauvorhaben von verschiedenen spezialisierten Firmen Bau- und Kostenvoranschläge einholen und dann den geeignetsten Vorschlag verwirklichen.
Auf die Filtertechnik wurde schon früher ausführlich eingegangen. An dieser Stelle sollte nur noch ergänzend erwähnt werden, daß man die Wirksamkeit eines Filtersystems durch die Ausnützung des Windes ganz erheblich unterstüzen kann.
In natürlichen stehenden Gewässern ist allein der Wind und die mit der Erwärmung des Wassers verbundene Thermik innerhalb des Wasserkörpers für die Wasserumwälzung verantwortlich. Wenn man das komplementär zur Hauptwindrichtung angelegte Teichufer (also z. B, das Ostufer des Teiches, falls der Wind hauptsächlich aus Westen kommt) als flaches Ufer mit einem relativ geringen Gefälle anlegt, so unterstützt man ganz wesentlich die gleichmäßige Durchmischung
des Teichwassers zum Wohle unserer Pfleglinge.
Ansonsten gilt für den Koiteich das gleiche, wie für alle Gartenteiche: Eine übermäßige Besonnung sollte vermieden werden. Günstig sind Vormittags- und Nachmittagsonne. Ebenso ist zu beachten, daß ein zu starker Laubeintrag im Herbstvermieden wird. Oft wird auch der Blüteneintrag durch Blühgehölze unterschätzt. Bei Teichen mit senkrechten Wänden ist der Kinderschutz ebenso zu beachten, wie das Anbringen von Ausstiegsbrettchen für eventuell ins Wasser gefallene Kleinsäuger.
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Koi Arten
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Koi Kikokuryu
Bei diesem Hikarimojo handelt es sich um eine besonders schöne Variante. Sie ist eine Weiterentwicklung der Ursprungsform Kumonryu, der unter Kawarimono zu finden ist. Zur Zucht dieser Variante kreutzte man einen Kikusui mit einem Kumonryu, um das Platin des Kikusui und die schwarze Färbung des Kumonryu zu vereinigen. Bei dieser Verpaarung entstanden auch die sogenannten Beni Kumonryu, die an fangs als unerwünschte Nachkommen verworfen wurden, sich jedoch in Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der Beni Kumonryu vereint das Rot des Kikusui und die schwarze Zeichnung des Kumonryu.
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